
Prozesskühlsystem/Werkzeugbau
Stanzbleche aus Kachtenhausen - Optimale Energienutzung der Spilker GmbH
Der Neubau des Werkes Kachtenhausen war für den Traditionshersteller Spilker die lang ersehnte Möglichkeit Produktionsabläufe und Energieeinsatz basierend auf den langjährigen Erfahrungen im Werk Leopoldshöhe einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen und am neuen Standort entsprechend zu optimieren.
Insbesondere die „Verlustwärme“ aus den Fertigungsschritten Ätzen und Fräsen sollte nicht nur so energieeffizient wie möglich rückgekühlt werden, sondern vor allem bestmöglich vorab genutzt werden.
Das von Redeker entwickelte und realisierte Konzept heizt die nicht nutzbare Niedertemperaturabwärme der Ätzerei mittels einer Industriewärmepumpe auf ein für die Beheizung des Werkes nutzbares Temperaturniveau.
Erst nach erfolgter Nutzung wird die Restwärme dann mittels hocheffizienter Freikühler und zuletzt leistungsgeregelten Schraubenkomponenten zurückgekühlt, so dass der energieintensive Einsatz der Kältemaschinen stark reduziert werden konnte.
Die in der Fräserei geforderte hohe Fertigungsgenauigkeit in diesem Bereich garantieren 3 Präzisionsklimaschränke mit den Funktionen Kühlen, Heizen, Befeuchten und Entfeuchten.
Die Raumtemperatur wird auf 0,2 bis max. 0,5 K genau geregelt, die Raumluftfeuchte auf +/- 5%. Die Luftverteilung erfolgt absolut gleichmäßig und vor allem völlig zugfrei durch textile Quellluftschläuche.
Die Verwaltung sowie die weiteren Produktionsbereiche werden mit einer hocheffizienten VRV-Anlage gekühlt und beheizt.
Zwei Lüftungsanlagen mit integrierter Wärmerückgewinnung sorgen darüber hinaus für eine exzellente Raumluftqualität und machen den Anlagenbetrieb „Corona-safe“.
Das energieeffiziente Zusammenspiel von Kälte-, Wärme-, Klima- und Lüftungstechnik organisiert eine ins Spilker LAN integrierte DDC-Anlagenregelung incl. online-Zugriff durch Redeker Kältetechnik.


