Mit der Standardisierung von Werkzeugelementen ist eine rationelle Herstellung von Werkzeugen möglich. Als Normalien bezeichnet man landläufig standardisierte Maschinenelemente, wobei es sich meist um vereinheitlichte Bauelemente handelt, die in verschiedenen Ausführungen und Größen vorliegen. Eingesetzt werden die meisten Normalien im Werkzeugbau (Formen- und Stanzwerkzeugbau), im Vorrichtungsbau und im Maschinenbau.

Die ersten Normalien für die Betriebsmittel wurden im Jahr 1878 erwähnt. Eingesetzt wurden sie bei der Preußischen Staatsbahnen. Und dieser Einsatz hatte eine gewisse Vorbildwirkung, denn sie wurden teilweise von anderen deutschen Länderbahnen übernommen und dienten dem Deutschen Staatsbahnwagenverband als Vorlage zur Entwicklung der meisten Güterwagen der Verbandsbauart. Ab 1925 wurden die Normalien von der Deutschen Industrie-Norm des Normenausschusses der deutschen Industrie (heute Deutsches Institut für Normung) abgelöst. Was damals mit der Bahn begann hat sich heute auf viele Branchen ausgeweitet. Und so nimmt der Anteil der Normalien seit den 60ziger Jahren stetig zu. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: problemlose Austauschbarkeit; kurze Lieferzeiten; genauere und schnellere Kalkulation, da viele Einzelpreise bekannt sind und somit ist eine insgesamt kostengünstigere Werkzeugfertigung möglich.

Hasco ist seit 95 Jahren der Pionier bei der Erfindung und Weiterentwicklung von Formnormalien und ermöglicht so eine schnellere Fertigung von Werkzeugen. Seit 45 Jahren ist man auch in der Heißkanal-Technik unterwegs. Eine Vielzahl von Patenten belegen die Innovativität auf diesem Gebiet.  

Hasco hot runner

Die unterschiedlichen Anforderungen an Heißkanalprodukte und Normalien erfordern einen differenzierten Umgang in der Kundenbetreuung, im Produktmanagement sowie in der Auftragsabwicklung. Deshalb hat Hasco bereits vor einigen Jahren eine Heißkanal-Division gegründet. Ein Team aus 70 erfahrenen Kunststoffingenieuren, Werkzeugkonstrukteuren und Formenbauspezialisten entwickelt für individuelle Spritzgießanwendungen maßgeschneiderte Heißkanallösungen und unterstützt die Kunden von der Produktidee bis zur Fertigung des Spritzgießartikels. Um dieser Kompetenz noch mehr Ausdruck zu verleihen, präsentiert die Heißkanal-Division ihre Produkte ab sofort unter dem Markennamen Hasco hot runner in Verbindung mit einem eigenen Design und starkem Wiedererkennungswert. „Nach dem kontinuierlichen Aufbau möchten wir nun ein Zeichen nach außen setzen und unsere Leistungen im Heißkanalgeschäft auch in der Marke deutlich machen,“ sagt Florian Larisch, Executive Vice President, Hasco hot runner. „Durch die organisatorische und produktspezifische Fokussierung können wir als Komplettanbieter von Normalien, Sonderbearbeitung und Heißkanaltechnik unseren Kunden Qualität und einen internationalen Service bieten.“

 

Fact & Figures

Die Hasco Hasenclever GmbH + Co KG wurde 1924 als kunsthandwerklicher Betrieb durch Hugo Hasenclever in Lüdenscheid gegründet. Nach der Gründung wurde bereits 1930 die Produktion von Press- und Spritzgießformen aufgenommen. Der große wirtschaftliche Durchbruch des Unternehmens erfolgte aber erst mit der Entwicklung und Herstellung des Normalien-Baukastensystems durch Rolf Hasenclever 1962. HASCO ist heute für den Formenbau der international führende Anbieter von modular aufgebauten Normalien und Zubehörteilen. Das Angebot umfasst über 100.000 Produkte, die individuelle und wirtschaftliche Normalien- und Heißkanal-Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau und die kunststoffverarbeitende Industrie ermöglichen.

Kontakt: www.hasco.com

Hasco hot runner steht für Heißkanal-Kompetenz, maßgeschneiderte Produktlösungen und bestmögliche Beratung.

Bildquelle: Hasco