Wie in kaum einem anderen medizinischem Bereich, wird der 3D-Druck die konventionellen Methoden in der Zahnmedizin revolutionieren. Die Dentalbranche war eine der Branchen, in der sich 3D-Druck für das Herstellen von Bauteilen durchgesetzt hat, da sie ihre Stärken gerade in der der individuellen Fertigung optimal ausspielen kann.

Bei Brücken, Kronen und Gipsmodelle sowie zahlreiche kieferorthopädische Hilfsmittel erweist sich die Digitalisierung im Dentalbereich durch den Einsatz intraoraler Scans und CAD/CAM-Systeme als überlegen. Weitere Effizienzvorteile für den gesamte Prozess von der Planung bis zum fertigen Zahnersatz können mit dem 3D-Druck erzielt werden. Denn es lassen sich aufwändige manuelle Arbeitsabläufe vermeiden, sowie die Präzision steigern und die Fertigung beschleunigen. Dentallabore, die die digitale Zahntechnik mit 3D-Druck kombinieren, haben Vorteile im Wettbewerb. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der neue 3D-Drucker für Metalle von ALPHA LASER, der AL3D-METAL 150-50, im Dentalbereich großen Anklang fand. Das neue Kartuschen-Konzept zum sauberen und sicheren Pulverhandling sowie die Entpackstation sorgen für eine hohe Sicherheit bei der Bedienung und ermöglichen ein sauberes Trennen des gesinterten Bauteils von ungenutztem Pulver. Durch diese Lösung wurde ein geschlossener Pulverkreislauf geschaffen, so dass der Bediener nicht mehr mit dem gesundheitsschädlichen Pulver in Kontakt kommt oder sich aufwendig dagegen schützen muss.

Immer mehr Branchen setzen auf den metallischen 3D-Druck von Werkstücken, die mittels DLMS (Direct Laser Metall Sintering) hergestellt werden, auf deren Basis auch der AL3D-METAL 150-50 von ALPHA LASER arbeitet. Dieses Verfahren bietet viele Vorteile gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren, wie Fräsen oder Gießen, denn es sind individuelle und komplexe Geometrien schnell realisierbar, vor allem wenn es um Einzelanfertigungen geht. Die Anfertigung von Werkzeugen und Formen entfällt. Nicht verschmolzenes Pulver kann wiederverwendet werden.

Fact & Figures

Die ALPHA LASER GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Lasersystemen zum Schweißen, Schneiden und Härten von Metallen spezialisiert hat. Zum Einsatz kommen unsere Lasergeräte im Handwerk und in der industriellen Fertigung. 1994 gründete der Physiker Josef Höllbauer das Unternehmen. Im darauffolgenden Jahr kamen Wolfgang Seifert und Hans J. Penser, beide ebenfalls Physiker, als Gesellschafter hinzu. Noch im gleichen Jahr präsentieren man auf der internationalen Dental-Messe IDS in Köln den ersten Schweißlaser für Dentalanwendungen. 1998 stieg der Laserspezialist in sein bis heute wichtigstes Marktsegment ein, den Werkzeug- und Formenbau. Mit der Markteinführung des geschlossenen Lasers ALW vario 100 gelingt ein weiterer Meilenstein in der Firmenentwicklung. 2003 kam der erste mobile Laser ALM auf den Markt, was dem Unternehmen den Ruf des "Erfinder der mobilen Laserschweißsysteme" einbrachte.

Kontakt: https://alphalaser.de