KUTENO – Kunststofftechnik Nord jetzt 07. bis 09. September 2021

Die effiziente Zuliefermesse für die kunststoffverarbeitenden Industrie wird auf Anfang September verschoben „Im engen Dialog mit unseren Ausstellern haben wir beschlossen, die Messe zu verschieben“, erklärte heute KUTENO Geschäftsführer Horst Rudolph. Ursprünglich war die Messe vom 04. bis 06. Mai geplant, aber vor dem Hintergrund der derzeitigen Rahmenbedingungen und des unvorhersehbaren Infektionsgeschehens hat sich die breite Mehrheit der Aussteller für den neuen Termin Anfang September ausgesprochen.

Die Verlegung der Messe hat bei einem großen Teil der Aussteller großes Bedauern ausgelöst, da der Wunsch nach einer Präsenzmesse deutlich spürbar ist. „Immer dringlicher wird der Bedarf an Neukundenkommunikation und -akquise sowie natürlich auch der persönliche Kontakt zu Bestandskunden.“ so Horst Rudolph weiter. Durch den breiten Konsens gehen die KUTENO Veranstalter davon aus, dass die überwiegende Mehrzahl der angemeldeten Unternehmen auch beim neuen KUTENO Termin dabei sein werden. „Auf alle Fälle rechnen wir mit einer ausgebuchten Veranstaltung. Das zeigen uns die Anfragen und das starke Interesse von weiteren Ausstellern, die bereits heute eine interessante Messe versprechen.“

Die KUTENO Veranstalter sehen jedoch neben der Präsenzmesse die Notwendigkeit die digitale Reichweite der Messe zu erweitern. Kurzfristig wird das KUTENO Angebot daher durch den digitalen Kanal KUTENO Community ergänzt, der für die Aussteller der KUTENO 2021 ohne zusätzliche Kosten nutzbar sein wird. Die KUTENO Community wird, wie auch die physische Messe, mit einigen Besonderheiten aufwarten. Auch hier steht die Ausstellergemeinschaft und der echte Mehrwert für die Branche im Mittelpunkt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Pressemitteilung:

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bewegen die Kunststoffbranche

Keiner kann in die Zukunft sehen, doch klar ist: Das gesellschaftliche Leben wird sich in den nächsten Jahrzehnten durch verschiedene Faktoren verändern. Dazu gehört natürlich die Konnektivität, also die Digitalisierung, die Individualisierung, eine gewisse Wissenskultur, die Silver Society sowie eine Neo-Ökologie. Und gerade die Neo-Ökologie, treibt die Unternehmen laut Branchenexperten im kommenden Jahr an, das Produktimage und die Produktionsverfahren kritischer zu betrachten.

Die problematische Plastikmüll-Situationen und das derzeit insgesamt schlechte Image des Kunststoffs, treibt das Handeln vieler Unternehmen an, sparsamere und schonendere Produktionsverfahren zu realisieren. Vor allem aber muss es gelingen eine wirkungsvolle Kreislaufwirtschaft zu installieren. Dafür sind zum einen eine breite sachliche Aufklärung und eine differenziertere Diskussion von Nöten. Durch höhere Recyclingquoten und Effizienzverbesserung der Abfallwirtschaft, lässt sich zwar die Plastikmüllproblematik besser in den Griff bekommen, aber dies muss natürlich global erfolgen, denn geschlossene Kreisläufe sind überall erforderlich. Alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette müssen zusammenarbeiten und dabei muss auch der Endverbraucher eingebunden und aufgeklärt werden. Von der Produktherstellung, der Gebrauchsphase und bis hin zur Entsorgung, es muss gemeinsam an allen entscheidenden Schritten des Kreislaufs gearbeitet werden.

Insofern wird im Mai 2020 auf der KUTENO, über die Technologietrends für eine umweltverträgliche Produktion, über den Einsatz von Recyclaten sowie effizientere Spritzguss- und Extrusionsverfahren informiert. Als Netzwerkpartner für dieses Themenfeld konnte die KUTENO das Netzwerk CirQualityOWL gewinnen. Das Gemeinschaftsprojekt der fünf Innovationsnetzwerke InnoZent OWL, Energie Impuls OWL, FPI – Food Processing Initiative, OWL Maschinenbau und ZIG – Zentrum für innovative Gesundheitswirtschaft, wird ein auf das Themenfeld Kreislaufwirtschaft zugeschnittenes Vortragsprogramm zusammenstellen und an zwei Messnachmittagen die Besucher zu Diskussionen einladen Auf einer Special Area werden Recyclingkreisläufe erlebbar gemacht und die Möglichkeiten des Recyclings anhand von recycelten Kunststoffprodukten präsentiert. Klaus Meyer, einer der Projektinitiatoren von CirQualityOWL, „Der Wertstoff Kunststoff ist am Ende seines Lebenszyklus zum Wegwerfen viel zu schade. Die Transformation zu einer echten Kreislaufführung, fordert die Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststoffindustrie auf, Innovationen zu entwickeln, welche wir auf der KUTENO abbilden möchten.“